Eine OP vom Profi sieht man nicht
Nach guten Schönheitsoperationen sieht man einfach frischer und strahlender aus als vorher. Wieso das so ist, sagt Dr. Sascha Dunst, Leitender Arzt Plastische Chirurgie der Klinik Artemedic in Olten.
Was macht ein Gesicht schön?
Harmonie und Ausstrahlung sind wesentliche Elemente. Doch Schönheit ist keine mathematische Formel, und Abweichungen von den sogenannten dealproportionen kommen bei jedem Menschen vor. Wenn sich jemand dadurch aber gestört fühlt, wirkt sich das sehr negativ auf die innere Befindlichkeit aus. Gerade in solchen Fällen kann eine Schönheitskorrektur zu grösserer Zufriedenheit und dadurch auch zu einem schönen Gesicht beitragen. Der Patient strahlt wieder.
Wie verhindern Sie, dass ein Gesicht maskenhaft wirkt?
Lifting heisst heute nicht mehr, dass ein Gesicht «glatt gezogen» wird, sondern Falten werden gezielt und individuell behandelt. Manchmal macht es auch Sinn, die eine oder andere Falte zu lassen. Eine Behandlung soll nicht auf den ersten Blick ersichtlich sein, sondern frisch und natürlich wirken.
Erfüllen Sie Ihren Klientinnen jeden Wunsch?
Nein, das wäre falsch. Wichtig ist mir ein sehr ausführliches Gespräch mit jeder Patientin und jedem Patienten. Denn wenn persönliche Erwartungen an einen Eingriff nicht erfüllt werden, ist Enttäuschung programmiert. Es ist beispielsweise technisch unmöglich, eine durch Gewebserschlaffung tiefe Falte glatt zu spritzen oder aus einer Knollennase ein Puppennäschen zu formen.
Wann empfehlen Sie einen chirurgischen Eingriff?
Wenn innere Befindlichkeit und äusseres Erscheinungsbild eines Menschen nicht mehr übereinstimmen und aufgrund dessen eine Unzufriedenheit entsteht, lohnt es sich, über eine Schönheitsbehandlung nachzudenken. Dann stellt sich die Frage nach der Art des Eingriffs. Chirurgische Eingriffe sind bei einer angeborenen Disharmonie nötig, zum Beispiel bei einer zu grossen Nase. Oder dann, wenn durch Hauterschlaffung das Gewebe nach unten sinkt. Hier helfen keine Faltenfüller, sondern nur eine Operation.
Was ist Ihre Philosophie bei Schönheitseingriffen?
Die Eingriffe sollten nicht offensichtlich sein. Ich will das innere Befinden eines Menschen mit seinemÄusseren in Einklang bringen. Er soll keinesfalls «operiert» aussehen.
WIRKSAME GESICHTSBEHANDLUNGEN OHNE OPERATION
BLUE PEEL HAUTVERJÜNGUNG
Blue Peel verbessert die Hautstruktur und frischt den Teint auf. Dabei trägt der Arzt schwach konzentrierte Trichloressigsäure und ein blaues, medizinisches Gel auf. Das brennt etwas, tut aber nicht weh. Zwei Tage später setzt ein Schälprozess ein, der nach einer guten Woche abgeschlossen ist. Die neue Haut ist zarter und fester, Fältchen und Pigmentflecken sind weg.
KOSTENPUNKT 1500 Franken.
HYALURONSÄURE MEHR FEUCHTIGKEIT
Dank ihrer Verträglichkeit ist Hyaluronsäure der Spitzenreiter unter den Faltenfillern. Für die Hautrevitalisierung wird natürliche Hyaluronsäure in die obersten Hautschichten der Wangen- und Augenpartie gespritzt. So kann gerade ausgetrocknete Haut wieder mehr Wasser speichern, Knitterfältchen verschwinden. Die Wirkung steigert sich mit jeder Behandlung. Ideal sind drei Behandlungen im Abstand von zwei Wochen.
KOSTENPUNKT 800 Franken pro Behandlung.
DERMAROLLING ANKURBELUNG DER KOLLAGENBILDUNG
Kollagen bildet das Stützgerüst des Bindegewebes und sorgt für straffe Haut. Beim Dermarolling wird der mit winzigen Nadeln versehene Dermaroller in allen Richtungen über die Haut gerollt. Das aktiviert die Kollagenbildung, festigt die Haut um die Augen und mindert Akne-Narben und Pigmentflecken.
KOSTENPUNKT 400 Franken pro Behandlung.
Weitere Informationen zu operativen und nicht operativen Gesichtsbehandlungen: www.artemedic.ch
ÖFFENTLICHERVORTRAG: «Das schöne Gesicht»
22. März 2010, 19 Uhr, Hotel Arte in Olten
Dr. med. Sascha Dunst und Dr. med. Christoph Schänzle von der Klinik Artemedic informieren über die Möglichkeiten und Methoden der modernen Gesichtskorrektur – von der Faltenunterspritzung bis zum operativen Eingriff.
Anmeldung und weitere Informationen: Tel. 0800 278 363 342 oder www.artemedic.ch