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Fruchtsalat auf Leinwand

Alejandra Seeber, Tutti frutti (pink), 2009, Öl auf Leinwand
Nein

«Meine Bilder erklären sich nicht selbst. Vielmehr möchte ich Fragen offen lassen und dem Betrachter einen entscheidenden Einstiegspunkt bieten», sagt die argentinische Künstlerin Alejandra Seeber über ihre Arbeiten. Ihre dynamischen grossformatigen Gemälde wurden bei der Biennale von Mercosul in Porto Alegre, Brasilien, mit grossem Erfolg gezeigt. Sie stehen im Zentrum der Einzelausstellung in der Zürcher Galerie von Häusler Contemporary und werden hier erstmals einem europäischen Publikum vorgestellt. «Tutti frutti», der Titel der Ausstellung, bezieht sich auf die Vielfalt an Farben, Motiven und Ansätzen von denen die Künstlerin Gebrauch macht. So verstärken etwa die Verwendung von Collagen oder einer Falttechnik, um ähnlich wie bei Rorschachtests zufällige Figurationen entstehen zu lassen, die Idee der Veränderung, der Instabilität und des Umbruchs. Mit »New Positions II« führt Häusler Contemporary Zürich eine Reihe von Erstpräsentationen junger künstlerischer Positionen in der Schweiz fort.

Die Ausstellung »Tutti frutti« wird vom 5. Februar bis zum 30. April bei Häusler Contemporary in Zürich zu sehen sein. 

Rubrik: Kultur
Autor: Leoni Hof
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