Star-Watching und Wodka trinken an der Côte d’Azur
Côte d’Azur - Am Flughafen Nizza empfängt mich der Sommer. Das Blau des Himmels strahlt mit dem Blau des Meeres um die Wette. Surfer trotzen mutig den Wellen. Auf mich wartet eine Limousine, die mich nach Mougins, einem pittoresken Ort oberhalb von Cannes, bringt. Ich checke im Hotel de Mougins ein und geniesse die Ruhe am Pool. Es wird noch laut genug heute Abend, wenn der Gastgeber Belvedere Vodka zum Dinner ins Baoli lädt.
Um 20 Uhr Abfahrt nach Cannes. Das Baoli liegt im Hafen und ist ein edles Freiluftrestaurant mit Bar und Lounge. Da Filmfestivalzeit ist, hoffe ich, einen Star zu Gesicht zu bekommen. Hoffe bis in die frühen Morgenstunden. Dann nehme ich das letzte Taxi zurück ins Hotel. Kann mich nicht mehr erinnern, wie viele leere Flaschen auf unserem Tisch standen. Am nächsten morgen frühstücke ich praktisch alleine. Um 12.30 Uhr geht’s dann in den angesagten Palm Beach Club zum Lunch (ein Pendant zum Nikki-Beach in St. Tropez). Zum Glück habe ich noch in die «H&M-Fashion-against-Aids»-Kollektion investiert. Der farbenfrohe und doch schicke Look passt perfekt zum weissen Strandmobiliar. Man trinkt Cocktails oder Champagner (die Flasche kostet zwischen 400 und 28 000 Euro!) und tanzt im Bikini zu Clubmusik. Der Abend verheisst Gutes. Angekündigt ist ein Grace-Jones-Konzert. Doch niemand weiss, wann die Lady im Le Baron (der Pariser Club hatte vorübergehend eine Filiale im Hotel 3.14 eingerichtet) singen würde. Gegen Mitternacht heisst es, Grace Jones würde um halb zwei performen. Um halb drei teilt sich schliesslich die Menge und «there she is». Für kurze Zeit sieht es so aus, als ob sie wieder unverrichteter Dinge gehen würde. «That’s not my light! Too much red», zickt die Diva. Erst als die Bühne in Blau getaucht ist, beginnt sie mit ihrer Show. Und die ist umwerfend. Ach ja, Lindsay Lohan war auch noch gekommen. Aber das bemerkte (fast) niemand.







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