24. Jul 2019

TEXT VON

Rahel Zingg

FOTOGRAFIEN VON

Studio Berg

Schöner Abhängen

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Im Stil von «Ist das noch Kunst oder kann das schon weg?» wird es an der Zeit zu akzeptieren, dass der Wäscheständer ein fester Bestandteil der Inneneinrichtung ist.

Man gibt sich Mühe, bei der Einrichtung seiner Wohnung. Das Holz des Esszimmertisches passt bestenfalls zu dem des Bodens. Stundenlang scrollt man das ganze Internet durch für den perfekten Sessel. Für meinen antiken Bürostuhl bin ich bis ins Zürcher Oberland gefahren – und ich wäre auch noch weiter dafür gereist. Kein Ding.

Was aber besonders auffällt, wenn man mein Wohnzimmer betritt, ist das riesige Drahtgestell in der Mitte des Raums. Den Wäscheständer. Klar, das Ziel ist, den abzubauen, sobald die Wäsche trocken ist, respektive er seinen Zweck erfüllt hat. Tue ich aber nicht (wer tut sowas?). Tatsächlich ist er zur Verlängerung meines Kleiderschrankes geworden. Immer im Einsatz. Meistens behängt mit der A-Klasse meiner Garderobe, meinen Lieblingsteilen die den Waschturnus daher öfter durchmachen müssen.

Es ist also an der Zeit für mich, den Wäscheständer als vollwertiges Möbelstück anzuerkennen. Also lohnt es sich, auch mal in ein schickeres Model zu investieren. Lassen Sie sich inspirieren:

Studio Berg, Preis auf Anfrage
Wäscheständer Frame, für ca. Fr. 270.–.
Side by Side Wäscheständer, für ca. Fr. 220.–.
Wäscheständer aus Buche, für Fr. 124.–.