04. Oct 2016

TEXT VON

Leoni Hof

Cheers! Die Redaktion testet: Juice Cleanses

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Nein, ich glaube nicht, dass man durchs Safttrinken ein besserer Mensch wird, schöner und schlauer macht das sicher nicht. Und ich bin überzeugt, dass mein Körper das mit der Reinigung auch ganz gut selbst hinbekommt. Zumal meine wilden Jahre spätestens seit der Schwangerschaft mit meiner Tochter vorbei sind. Ich rauche nicht, trinke selten, Kaffee und Fleisch mag ich nicht. Und doch: Ich bin erklärter Juice-Cleanse-Fan. Einfach, um mal wieder den Kopf freizukriegen (wie entspannend es sein kann, nicht überlegen zu müssen, was es zum Abendessen gibt…) und sich lästiger Angewohnheiten zu entledigen (das Praliné am Abend). Oder schlicht: Um das Schmecken wieder richtig zu geniessen. Denn nach jeder Saftkur, sei sie auch noch so kurz, schmecke ich so viel intensiver. Zum Ausklang des Sommers kommen hier meine zwei liebsten Saftkuren. Eines vorweg: Bei beiden Unternehmen klappte die (gekühlte) Lieferung gut. Bei beiden zu bemängeln ist, dass so eine Kur eine riesige Menge Müll produziert. Da sollten sich die Unternehmen wirklich noch mal Gedanken machen. 

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Die Säfte von Heylife sind wahnsinnig lecker, es gibt verschiedene Kuren mit unterschiedlichem Obst- und Gemüsegehalt. Die Profis greifen zum «Green Cleanse», da gibts nur grüne Säfte, 2 Shots, die es in sich haben und eine Nussmilch für den Hunger zwischendurch. Für alle anderen gibt es eine bunte Palette an gesunden Säften. Leckerschmecker ist der süssscharfe Mastercleanse-Cocktail am Abend. Man kann zwischen 1 bis 3 Tagen wählen und so auch einfach mal zwischendurch einen Safttag einlegen. Was ich für dieses Mal machte. Da ist sogar der grösste Schweinehund dabei – und das ganz ohne unangenehme Detox-Erscheinungen wie Kopfschmerzen. Neu gibts bei Heylife nun auch ein Kokosnuss-Wasser.
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Süss, nussig, yummie. Das Elektrolyt-Bömbchen ziehe ich jedem Energydrink vor. Ausprobieren! 

 

 

 

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Das Westschweizer Unternehmen Fit`n`tasty bietet ebenfalls Saftkuren an. Hier kann zwischen 1 bis 7 Tagen gewählt werden. Die Säfte sind ebenfalls lecker und abwechslungsreich. Mein Favorit hier ist der Randensaft mit Apfel, Karotte, Petersilie und Zitrone. Der auch meinem Kind gut schmeckte. Vielleicht als Tipp für Eltern mit gemüseverweigernden Kindern… Es gibt eine Mandelmilch, die gut sättigt – überhaupt begeistert mich bei Fit`n`tasty die Auswahl an pflanzlichen Milch-Sorten, die auch einzeln bestellt werden können. Auch in der Mandelmilch Pink Panther ist die Rote Beete drin, neben dem Superfood Baobab. Zu den Juice Cleanses gibt es zudem Themenboxen wie die «After Party Box». Die voll ist mit unserer roten Superknolle, die nach langen Partynächten beim Entgiften der Leber helfen soll. Nun: Am Wochenende steigt meine Geburtstagsparty, also her damit! Zum besseren Menschen werde ich auch damit nicht. Aber vielleicht zu einem mit weniger Kopfweh…  

Fit’n’tasty: Die After Party Box mit je 6 Flaschen kostet 69 Franken. Eine Urban Detox Kur startet bei 89 Franken.
Heylife: Classic Cleanse ab 75 Franken pro Tag. Das Kokosnusswasser kostet in der 12er-Box à 300 ml 66 Franken.

Erhältlich sind Säfte und Pflanzenmilch auch bei Globus (Heylife) oder Manor (Fit’n’tasty)