21. Feb 2019

TEXT VON

Carla Reinhard

FOTOGRAFIEN VON

ghd

Deshalb wollen wir jetzt eine Hot Brush

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Steckengerade Haare ohne jegliche Bewegung erinnern uns an die Neunzigerjahre. Viel moderner: Glatt gebürstet, als käme man gerade von einem Blowdry-Termin.

Der Haartool-Hersteller ghd hat kürzlich eine sogenannte Hot Brush lanciert und damit einen Hype ausgelöst. Mittlerweile ist das Tool ausverkauft (wir hoffen, es ist bald wieder erhältlich). Aber was kann so eine heisse Bürste überhaupt? Und wie unterscheidet sie sich von einem Glätteeisen?

Einfach gesagt: Die Bürste glättet mit bis zu 230 Grad heissen “Borsten” die Haare. Weil die Strähnen im Gegensatz zum Glätteeisen nicht zusammengepresst werden, sind sie danach nicht platt gedrückt. Der typisch gestylte Look bleibt aus, die Haare sind lediglich gebändigt und glatter.

Einzelne Geräte (zum Beispiel von ghd und Sutra) arbeiten mit negativen Ionen, die versprechen, mühsam abstehende Haare vermeiden. Wie das funktioniert? Die negativen Ionen neutralisieren die positive Ladung der Haare. So stossen sich einzelne Haare nicht mehr gegenseitig ab und stehen nicht wie wild vom Kopf ab.

Ist die Hot Brush also die definitive Nachfolgerin des Glätteeisens? Wir lassen letzteres in naher Zukunft auf jeden Fall im Schrank und setzten auf den natürlicheren, bewegteren Look. Wer weiss, wann sich unsere Laune wieder ändert…

3 Hot Brushes zum Ausprobieren:

DAFNI Ceramic Brush, Fr. 159.–
SUTRA Heat Brush 2.0, Fr. 89.–
HH SIMONSEN Nyhed Hot Brush, Fr. 150.–