01. Nov 2016

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Bolero

Die Redaktion testet: Trockenshampoos

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Wie wir morgens im Bad Zeit sparen? Mit einem Trockenshampoo! Bolero hat drei Neuheiten getestet.

Gold
«Dry Shampoo», Fr. 26.– Bildschirmfoto 2016-10-31 um 09.30.56
Einen kaugummiartigen Geruch verströmt das gute Ding, hält aber was es verspricht. Mein Haar ist im Nu griffiger und statt schlapp wieder frisch. Dank dem Spray-System lässt sich das Produkt auch gut an den Haaransatz sprühen. Die Inhaltsstoffe lassen mich aber stark zweifeln, ob ich das «Dry Shampoo» von Gold nochmals verwenden werde: Es enthält unter anderem Aluminum Starch Octenylsuccinate, was nicht als besonders empfehlenswert gilt. Vor Kurzem bin ich auf aluminiumfreie Deos umgestiegen und möchte das Metall nun lieber doch nicht auf meiner sensiblen Kopfhaut wissen.
Kathrin Bänziger, Grafik

 

Evo
«Water Killer», Fr. 31.– Bildschirmfoto 2016-10-31 um 09.31.16
Die Flasche mit schlichtem Design stelle ich mir gerne ins Regal und auch vom angenehmen Duft des Trockenshampoos bin ich begeistert. Aber leider sehe ich nach der ersten, grosszügigen Anwendung aus wie ein Streifenhörnchen – mein dunkler Schopf hat sich in eine graue Matte verwandelt. Beim zweiten Versuch, diesmal mit kurzem Drücken auf den Sprühkopf, bin ich mit dem Resultat dennoch richtig zufrieden. Kein grauer Schleier, keine Streifen, sondern sauberes, griffiges Haar, das den ganzen Tag hält. Übrigens, der «Water Killer» hat eine zweite Kernkompetenz: Als Styling Powder hilft er auch frisch gewaschenes Haar zu strukturieren.
Helen Pombo, Creative Director

 

Moroccanoil
«Dry Shampoo Dark Tones», Fr. 35.– Bildschirmfoto 2016-10-31 um 09.32.15
Die meisten Trockenshampoos hinterlassen einen grauen und klebrigen Film auf meinem dunklen Haar! Darum freue ich mich umso mehr auf die tönende Neuheit von Moroccanoil: Nach der Anwendung sind meine Strähnen und mein Ansatz sauber, ohne zu kleben – was bei meinem feinen Haar normalerweise der Fall ist! Auch färbt das Spray nicht auf meine Finger oder ein helles Kopfkissen ab. Einziger Wermutstropfen: Für Brünette wie mich könnte es noch etwas dunkler sein.
Vanessa Fink, Beauty Editor