18. Feb 2020

TEXT VON

Vanessa Vodermayer

FOTOGRAFIEN VON

Getty Images

Einrichtung gut, alles gut

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Ist der letzte Satz gelesen, verschwindet das Buch im Regal. Arrangieren Sie Ihre Schmöker mal anders – das gäbe ein interessanteres Ende. Und Raumbild.

Lächelnd fuhr sie mit dem Finger über die Seite, klappte das Buch zu und stellte es ins Regal zu den anderen Büchern: Etwa so klänge ein vorhersehbares Schicksal eines Romans in einem Roman. Strenge Lektoren würden einen solchen Schluss niemals zulassen. Gähnende Leser und Feuilleton-Kritiken in mässig begeisterten Tönen wären die Konsequenz.

Um den Misserfolg des Buches nicht heraufzubeschwören, begäbe sich unser fiktiver Autor für sein Manuskript auf Inspirationssuche. Dafür zöge er von Wohnzimmer zu Wohnzimmer, von Bibliothek zu Bibliothek und von Instagramprofil zu Instagramprofil. Dort tummeln sich gleich mehrere mögliche Schlussszenarien, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Schliesslich könnte eines Tages ein begnadeter Schriftsteller, der gerade einen Roman über das Leben eines Romans verfasst, verzweifelt in Ihr Heim schneien. In diesem Fall hätten Sie sich bestimmt ein Gratisexemplar gesichert – wahrscheinlich sogar mit dem eigenen Namen in der Danksagung.

Schlussszenario 1: Hoch stapeln

Legen Sie Buch über Buch bis ein hoher Stapel entsteht. Anschliessend können Sie Lampen oder Dekostücke darauf platzieren. An der Wand ist die Gefahr kleiner, dass der Stapel kippt.

Schlussszenario 2: Einen Tisch bilden

Je nach Tischhöhe benötigen Sie mehr oder weniger Bücher. Formen Sie mit den Büchern einen Block und legen Sie eine Platte darüber. Mit einer Glasplatte bleibt ein Teil der Bücher sichtbar.

Schlussszenario 3: Aufhängen

Die hängende Bücherablage von Lema Mobili macht Bücherzeichen und Eselsohren überflüssig. Sofern das Buch an der richtigen Stelle eingehängt wird. Optional können Sie auch einen stabilen Stab mit dickem Draht oder reissfester Schnur an der Decke befestigen.

Schlussszenario 4: Ungenutzte Plätze wählen

Halten Sie im Zuhause Ausschau nach freien Stellen, die sich zum Füllen anbieten. Beispielsweise ein nicht genutztes Cheminée, ein Klavierdeckel oder der Fenstersims.

Schlussszenario 5: Kleine Erhöhungen schaffen

Eine hohe Säule aus Büchern könnte manch einem zu riskant sein. Tiefe, breite Stapel sind die Alternative.