Die Ausstellung «Amelie von Wulffen, Werke 2000-2015» in der Pinakothek der Moderne in München

20. Oct 2015

TEXT VON

Leoni Hof

Grenzen des Malerischen

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Bekannt wurde Amelie von Wulffen (*1966) mit grossformatigen Bildcollagen. In ihnen kombinierte sie Zeichnung und Malerei mit Fundstücken aus Zeitungen und Zeitschriften oder eigenen Fotografien. Die Grenzen des Malerischen erweitern auch die Arbeiten, die nun vom 23. Oktober bis 21. Februar in der Pinakothek der Moderne in München zu sehen sind. Es sind Landschaftsbildern, Porträts und Stillleben, gefertigt in unterschiedlichsten Malweisen, altmeisterliche ebenso wie moderne – von Wulffen zoomt Motive heran oder verfremdet sie durch Übermalungen.Sujets von Courbet, van Gogh oder Beckmann treten bei ihr in Dialog mit kunsthandwerklichen Ausdrucksformen oder mit Basteltechniken wie Tauchlack und Batik. Mit über 60 Arbeiten widmet sich die Ausstellung «Amelie von Wulffen, Werke 2000-2015» ihrem erweiterten Verständnis von Malerei, das auch Wandzeichnung und Mobiliar umfasst.

Die Ausstellung «Amelie von Wulffen, Werke 2000-2015» in der Pinakothek der Moderne in München
Amelie von Wulffen, courtesy Gió Marconi, Mailand / Galerie Meyer Kainer, Wien / Freedman Fitzpatrick, Los Angeles