09. Feb 2019

TEXT VON

Natalie Trüeb

Grün ist das neue Schwarz

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Mit der Forderung nach mehr Nachhaltigkeit auf dem Laufsteg ist in Kopenhagen und Stockholm die Fashionweek-Saison eröffnet worden. 

Folgende skandinavische Brands gehen in Sachen Umweltengagement bereits mit gutem Beispiel voran:

Stine Goya

Mit der Präsentation ihrer ersten Capsule Collection sorgte die dänische Designerin Stine Goya gleich doppelt für Aufsehen: zum einen mit der kunstvollen, theaterähnlichen Inszenierung, zum anderen mit der Wahl ausschliesslich «grüner» Materialien. Verwendet wurden ohne Wasser gefärbte Stoffe, Pailletten aus recycelten PET-Flaschen und aus leeren Raupenkokons gewonnene Seide.

Stine Goya

Designers Remix

Entstanden aus der Idee, altes Design zu Neuem zu «remixen», spielt Nachhaltigkeit seit der Geburtsstunde des dänischen Labels eine zentrale Rolle. Unter dem Motto «From Waste to Wardrobe» wurde diese Saison nicht nur die aktuelle Modekollektion vorgestellt, sondern auch über das Thema Ökologie diskutiert. Ziel von Creative Director Charlotte Eskildsen: Bis 2020 nur noch mit nachhaltigen Materialien zu arbeiten.

Designers Remix

House of Dagmar

Auch die drei Schwestern hinter dem schwedischen House of Dagmar haben sich vorgenommen, in Zukunft komplett klimaneutral zu produzieren. Mit der kommenden Herbst/Winter-Kollektion sind sie auf dem besten Weg dazu: Gezeigt wurden Mäntel aus recycelter Wolle und regeneriertem Kaschmir, Hosen aus chromfreiem Leder oder Kleider aus Biobaumwolle – alles mit der typisch zeitlosen Ästhetik des Designertrios.

House of Dagmar