Mehr als nur Mallorca und Co.

Das sind die schönsten Insel-Geheimtipps Europas

Keine Lust auf Massentourismus? Diese europäischen Insel-Geheimtipps sind eine Reise wert.

Porquerolles, Frankreich

Dass Sardinien, Kreta oder Mallorca zu den beliebtesten Ferieninseln überhaupt gehören, kommt nicht von ungefähr. Schliesslich haben die Inselparadiese von traumhaften Stränden über pittoreske Dörfchen bis hin zu köstlichem Essen alles zu bieten. Was trotzdem viele abschreckt, sind die Menschenmassen, die es jeden Sommer an die beliebten Destinationen zieht.

Dabei gibt es in Europa zahlreiche Inseln, die ebenso viel zu bieten haben, doch weitaus weniger Touristen anziehen. Das sind unsere Geheimtipps.

Dass die Strände an der Côte d'Azur traumhaft sind, ist kein Geheimnis. Während die meisten Touristen sich auf Nizza, St. Tropez oder Cannes am Festland konzentrieren, wissen nur wenige, dass es hier auch Inseln gibt. So zum Beispiel die Inselgruppe von Hyères, die sich vor der Küste der gleichnamigen Hafenstadt befindet. Die grösste der drei Hauptinseln ist Porquerolles. Sie überzeugt mit weissen Sandstränden und türkisblauem Wasser. Autos fahren hier übrigens keine – man bewegt sich stattdessen hauptsächlich zu Fuss oder mit dem Fahrrad. Auch die beiden Nachbarinseln Port Cros und Le Levant sind einen Abstecher allemal wert.

Zwar ist die Anreise auf die Insel Ponza etwas mühsam – von Neapel aus dauert die Bootsfahrt ungefähr drei Stunden – doch sie lohnt sich! Auch in der Hauptsaison sind hier fast ausschliesslich einheimische Touristen anzutreffen. Die authentisch italienische Dolce Vita ist deutlich spürbar. Wer es jedoch ganz ruhig angehen will und eine Bucht auch mal für sich alleine haben möchte, besucht die Insel am besten in der Nebensaison. Neben frischem Fisch und Meeresfrüchten gehören auch historische Grotten und paradiesische Strände zu den Highlights. Auch zum Tauchen eignet sich der Ort hervorragend: Hier stösst man oft auf verlassene Schiffswracks.

Die Kanaren bestehen nicht nur aus Fuerteventura, Teneriffa oder Lanzarote. Direkt neben letzteren versteckt sich nämlich das Ruheparadies La Graciosa. Die kleine Insel eignet sich besonders für Naturfreunde: Asphaltierte Strassen gibt es hier keine. Obwohl trotzdem wenige Autos fahren, bewegt man sich am besten mit dem Fahrrad oder zu Fuss. Die Insel und das umliegende Meer gehören zu einem Naturschutzgebiet, woher auch das unberührte Flair der Landschaft kommt. Auch die kanarische Kulinarik ist hier wunderbar zu geniessen.

Mitten im Mittelmeer, direkt neben der beliebten Ferieninsel Malta, liegt die um einiges kleinere Insel Gozo. Bekannt ist sie zwar als Maltas kleine Schwester, jedoch steht dieser Geheimtipp dem Klassiker in keinster Hinsicht nach. Nur vom touristischen Trubel, der auf Malta herrscht, ist hier keine Spur – wer nach Ruhe und Erholung sucht, ist hier also genau richtig. Zu erleben gibt es jede Menge: Von felsigen Buchten mit kristallklarem Wasser über uralte historische Tempel und Ruinen bis hin zu Wanderungen im Grünen ist hier alles vertreten. Ein weiterer Pluspunkt: Gozo gilt als Taucherparadies schlechthin!

Bei über 3000 griechischen Inseln gestaltet es sich nicht besonders schwer, eine zu finden, die nicht so dicht besucht ist, wie die touristischen Spitzenreiter Mykonos, Santorin oder Kreta. Eine davon ist die südlich gelegene Insel Karpathos – auch als das geheime Santorin bekannt. Denn auch hier gibt es die typisch blau-weissen Dörfer, traumhafte Buchten, atemberaubende Sonnenuntergänge und traditionell griechische Köstlichkeiten. Auf Karpathos heisst es: Geniessen durch und durch!

Wer keine Lust auf klassische Badeferien hat, für den gibt es im Ärmelkanal zwischen England und Frankreich eine Auswahl an Inseln, die mehr als nur Strände zu bieten haben. Die zweitgrösste davon ist Guernsey. Besonders die malerische Hauptstadt St. Peter Port mit den mit Kopfstein gepflasterten Strassen und den charmanten Geschäften und Cafés, lädt zum Entdecken ein.

Die öffentlich zugänglichen Candie Gardens gehören zu den ältesten Gärten im viktorianischen Stil und gelten als Highlight. Von dort aus hast du zudem einen wunderbaren Ausblick auf den Hafen und die Nachbarinseln. Auch Kultur kommt auf Guernsey nicht zu kurz: Das ehemalige Haus von Schriftsteller Victor Hugo (1802–1885) ist heute ein Museum und definitiv einen Besuch wert!

Weisse Dünenlandschaften und Strände so weit das Auge reicht, sowie der älteste Leuchtturm der Niederlande – das ist die westfriesische Insel Terschelling. Der 30 Kilometer lange Strand lädt hier nicht nur zum Spazieren und Baden ein, auch bei den Wassersportlern ist er äusserst beliebt. Da Teile der Insel als Naturschutzgebiet gelten, ist die Dichte an Schmetterlingen oder Vögeln besonders hoch. Bei einer Wanderung durchs Wattenmeer sind diese nicht zu übersehen. Vergiss ausserdem nicht, die vielfältigen Leckereien aus Preiselbeeren zu probieren. Sie sind ein Markenzeichen der Insel.

Auf der deutschen Nordseeinsel Amrum findest du nicht nur den grössten Strand Europas, sondern sie ist auch die waldreichste unter den Nordseeinseln. Ob du es also lieber gemütlich angehen lässt und am Strand entspannst oder aber durch die Dünen, den Wald und die idyllischen Dörfchen wanderst, ist völlig dir überlassen. Die Insel hat für jeden etwas zu bieten. Vom Amrumer Leuchtturm, der knapp 65 Meter hoch ist, hast du die beste Aussicht über die ganze Insel. Wenn du dich für die Geschichte der Insel interessierst, solltest du unbedingt einen Abstecher in das Örtchen Nebel machen – hier befindet sich die alte Windmühle, die heute ein Heimatmuseum ist.

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