Fernwehgeflüster

Paradise Found

Boleromagazin.ch-Redaktorin Vanessa Büchel reist fürs Leben gern. In der Kolumne «Fernwehgeflüster» erzählt sie von berührenden Momenten, witzigen Anekdoten und permanenten Herausforderungen des Unterwegsseins und gibt hilfreiche Tipps fürs Reisen.

Fernwehgeflüster–Kolumne-Bild (1)

Bald gehts für mich wieder los. Nicht ganz so weit weg, aber ans Meer. Die Vorfreude brennt seit Wochen schon in mir. Das letzte Mal habe ich im März Salzwasser gerochen. Bald ist es drei Monate her. Es wird also höchste Zeit. Wohin es geht? Nach Griechenland, aber nicht auf eine der bekannten Inseln, sondern auf ein mit dem Festland verbundenes Eiland. Im Norden bei Thessaloniki.

Ich stelle mir schon seit Tagen das Wellenrauschen vor, verliere mich in Tagträumen. Bald wird meine Sehnsucht getilgt. Lange halte ich es eben nicht aus, ohne den Sprung ins kühle Salzwasser. Im Herzen eine Meerjungfrau. Auch wenn ich weit weg von den rauschenden Wellen geboren wurde und lebe.

Beim Gedanken an den bevorstehenden Strandurlaub keimen sofort unzählige Erinnerungen hoch: Wie sich der Sand zwischen den Zehen anfühlt, die Haare sanft in der Brise wehen und der Duft von Salzwasser in die Nase steigt. All das gehört für mich zu den schönsten Dingen im Leben.

Zu viele schöne Strände gibt es auf der Welt für nur ein Leben. Am liebsten würde ich alle austesten und erkunden. Leider genügt meine freie Zeit dafür jedoch nicht. Ein paar aussergewöhnlich hübsche Plätze am Meer durfte ich aber bereits besuchen. Mich auf nur einen Lieblingsstrand zu beschränken, wäre ein Ding der Unmöglichkeit. Daher folgend fünf paradiesische Exemplare, die mir nicht nur den Atem, sondern auch das Herz geraubt haben. Damit auch ihr ins Tagträumen kommt.

Wo das Wasser so türkis, wie sonst nirgends ist: Auf Kuba am Playa Pilar würde ich jeden Tag gern liegen. Der Puderzuckersand ist so hell, dass er blendet und das Meer so kristallklar, dass mir beim Gedanken daran das Herz vor Sehnsucht zerspringt. Das Beste: Der Ozean ist dort so lange seicht, dass man noch weit draussen auf der Sandbank liegen und sonnen kann.

Während die meisten Touristen auf Mauritius in Luxus-Hotels in ihren Sonnenliegen ruhen, haben wir uns ein Mietauto geschnappt und sind die Insel abgefahren. Dabei haben wir ganz zufällig diesen Ort entdeckt. Am Palmar Public Beach schaut das Meer aus, wie auf einem Poster. Man traut seinen Augen nicht, aber der Strand ist real und menschenleer. Denn Touristenmassen gibt es hier keine!

Die Strände des Manuel-Antonio-Nationalparks an der Pazifikküste von Costa Rica sind ellenlang und breit. Sie liegen vor dem dichten Grün des üppigen Regenwalds, der dem Ort etwas Magisches verleiht. Man fühlt sich wie eine Entdeckerin, die irgendwo abseits gestrandet ist und das Paradies gefunden hat.

Das pure Gegenteil der idyllischen Strände, die diesem auf der Liste vorhergehen: Whitehaven Beach an der Ostküste von Australien ist ein Muss auf jeder Down-Under-Reise! Genau deshalb ist der Strand, der zu den Whitsunday Islands gehört, auch so überlaufen. Doch ist der Ort einfach perfekt: Genau so erträume ich mir das Paradies!

Nicht weltbekannt, aber einfach traumhaft: Sao Beach auf der Insel Phú Quốc im Süden des Landes ist eine echte Wucht. Ein breiter Strand, der gesäumt von Palmen wird, wo immer wieder Schaukeln von den Kronen baumeln. Die Aussicht auf das kristallklare Wasser von einer solchen aus geniessen und der Tag ist perfekt!

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