Nachhaltiger leben

Für 2022 wünschen wir uns mehr Umweltbewusstsein im Alltag

Das Thema Nachhaltigkeit wird von Jahr zu Jahr wichtiger. Beginnen wir 2022 doch mit etwas mehr Fürsorge für unseren blauen Planeten.

Frau in der Natur, nachhaltiger leben, umweltbewusst

Neues Jahr, neue Ziele – und was hast du dir für 2022 vorgenommen? Oftmals fällt die Entscheidung auf gesunde Ernährung, Geld sparen oder mehr Sport treiben. Doch Hand aufs Herz, gehört ein nachhaltigeres Leben auch zu deinem neuen Vorhaben? Viele denken, dass Nachhaltigkeit nur aufwendig ist und im Alltag einschränkt. So lässt man sich schnell vor nachhaltigen Vorsätzen abschrecken. Doch man muss keine Berge versetzen, um der Umwelt etwas Gutes zu tun. Im Gegenteil: Mit nur wenig Aufwand kannst du vieles bewirken. Und du kannst sogar selbst Profit daraus ziehen.

Gefällt dir der Pullover nicht, den du zu Weihnachten bekommen hast? Wenn du keine Freude daran hast, wird sich bestimmt jemand anderes darüber freuen. Aus diesem Grund wird es Zeit, einen neuen Besitzer für den Pullover zu finden. Du kannst auch gleich deinen Kleiderschrank ausmisten, um so mehr Platz zu schaffen. Dabei stösst du bestimmt noch auf weitere Kleidungsstücke, die du nicht mehr brauchst. Diese lassen sich auf verschiedenen Plattformen verkaufen. Somit tust du nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern dein Portemonnaie profitiert auch noch davon.

Die Anzahl der Kleidungskäufe nimmt ständig zu. Somit werden Ressourcenverschwendung, Umweltschäden und Ausbeutung unterstützt. Zum Glück bieten viele Modehäuser bereits nachhaltige Kleider aus recycelten Materialien an.

Wenn du das nächste Mal auf Shoppingtour gehst, kannst du auch einen Besuch im Second-Hand-Shop einplanen. Gebrauchter Kleidung ein zweites Leben zu schenken, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie. Zudem gibt es unzählige Plattformen, wo man stylische Vintage Kleidung und Designerstücke aus zweiter Hand erwerben kann.

Unsere Ozeane werden durch unzählige Plastikfragmente verschmutzt. Erstaunlicherweise stammen diese vor allem von synthetischen Kleidungsstücken. Wenn diese gewaschen werden, lösen sich nämlich winzige Partikel der Textilfasern ab. Da Kläranlagen das Mikroplastik leider nicht filtern können, werden die Gewässer dadurch verschmutzt. Dies gilt sogar für die weit entfernten Gewässer der Antarktis.

Zum Glück gibt es Produkte, die das Mikroplastik beim Waschvorgang in der Trommel auffangen. Auf dem Markt findet man auch Filter, die verhindern, dass die Partikel in unsere Gewässer geraten. Du kannst aber schon mit kurzen Waschgängen bei niedrigen Temperaturen eine helfende Hand bieten. Idealerweise führst du Waschgänge auch nur bei voller Beladung durch.

DIESE SECOND-HAND-SHOPS SOLLTEST DU KENNEN

Second-Hand-Kleidung sind nachhaltig – und man hängt sich zudem aussergewöhnliche Einzelstücke in den Kleiderschrank. Gut erhaltene Luxus-Teile findest du bei diesen Shops.

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In der jetzigen Corona-Zeit kann das Reisen eine ziemliche Herausforderung sein. Um abgesagte Flüge und Stornogebühren zu vermeiden, kann man die Ferien auch im eigenen Land verbringen. Man muss nicht immer ans andere Ende der Welt reisen, um schöne Ferien zu erleben. Die Schönheit unseres Landes kann bei Badeferien am Lago Maggiore, Wanderferien in den Alpen oder einer Städtereise entdeckt werden. Wer trotzdem ein bisschen in die Ferne will, muss aber nicht verzichten: Es lassen sich nämlich auch Orte im Ausland umweltfreundlich bereisen. Mit dem Zug erreichst du viele schöne Städte unserer Nachbarländer.

Wenn das Fahrrad bereits im Keller verstaubt, wird es höchste Zeit, sich wieder in den Sattel zu schwingen. Kürzere Strecken muss man nämlich nicht immer gleich mit dem Auto bewältigen. Die Umwelt wird es danken, wenn kurze Abschnitte zu Fuss oder mit dem Fahrrad zurücklegt werden. Neben der Umwelt profitiert auch noch die Gesundheit davon. Für längere Strecken können der Natur zuliebe auch gerne mal die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt werden. Dabei gilt: Zurücklehnen und die Auszeit geniessen! Diesen Komfort hat man beim Autofahren nicht.

Sich vegetarisch oder vegan zu ernähren, wird immer einfacher. In praktisch allen Supermärkten findet man eine grosse Palette an Ersatzprodukten. Man muss auch nicht gleich aufs Ganze gehen. Es bringt schon viel, wenn man seinen Fleisch- oder Milchproduktkonsum etwas reduziert.

Du kannst die vegetarische oder vegane Küche also auch einfach mal für einen gewissen Zeitraum ausprobieren. Damit leistest du schon einen Beitrag zur Bekämpfung von Tierleid. Deine Gesundheit kommt dabei auch nicht zu kurz. Im Gegenteil: Durch die pflanzliche Ernährung kannst du von so manchen gesundheitlichen Vorteilen profitieren.

Die Schweizerinnen und Schweizer sind besonders aktive Abfallproduzenten: Etwa 80 bis 90 Millionen Tonnen Müll entstehen hierzulande jährlich. Die Lebensmittelverschwendung ist dabei ein besonders grosses Problem. Deswegen solltest du nur das kaufen, was du auch wirklich brauchst. Am besten stellst du die Lebensmittel, bei denen sich das Ablaufdatum nähert, im Kühlschrank nach vorne. Dies erinnert dich daran, welche Esswaren du zuerst verzehren musst. Oftmals führen kleine Reste zu Food Waste. Daher ist es auch empfehlenswert, vor dem Kochen richtig zu portionieren.

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