07. Jul 2018

TEXT VON

Nina Rinderknecht

Musik am Handgelenk

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Alltagsgegenstände dienen dem französischen Label Dinh Van als Vorlage für unkonventionelle Schmuckstücke.

André Courrèges und seine geometrischen Kreationen, Pierre Cardin mit seinem futuristischen Design, Yves Saint Laurent, der den Luxus auf die Strasse brachte – sie alle prägten mit ihren Entwürfen eine Ära. Inmitten dieser Moderevolution der Sechzigerjahre begann Jean Dinh Van, seinen Traum vom eigenen Schmucklabel zu realisieren. An der Place Gaillon, im Zentrum von Paris, richtete er sich ein Atelier ein. Inspiriert vom Bauhaus, entwarf der Franzose mit vietnamesischen Wurzeln Stücke, die mit ihrem Design die Zeit überdauern. 1967 lancierte er sein erstes Bijou, einen rechteckigen Ring mit Perlenbesatz. Ungewöhnlich war auch die Wahl seines ersten Verkaufspunkts: die Publicis Drogerie an den Champs-Elysées.

Alltagsobjekte inspirieren Dinh Van bis heute. Handschellen, Türschlösser, Stecknadeln und Rasierklingen finden sich in abstrakten Formen als Ohrringe, Bracelets und Halsketten wieder. Diamanten und eingefräste Linien im Weiss- oder Roségold symbolisieren in der aktuellen Kollektion Pulse den Verlauf eines Notenblatts und sollen an eine Partitur erinnern.

Bracelet Pulse
aus Weissgold mit Diamanten,
Preis auf Anfrage.

dinhvan.com