Tokio-2

27. Jul 2015

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Tina Bremer

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Tina Bremer

Zwischen Zen und Sensation

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Tokio ist ein zur Stadt gewordener Widerspruch. Eine hypermoderne Metropole, die wie kaum eine andere in Tradition und Bräuchen verhaftet ist.

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Nein, Liebe auf den ersten Blick ist es nicht. Keine Schmetterlinge im Bauch angesichts der Wucht an Wolkenkratzern, allenfalls ein leichtes Grummeln bei all jenen, die nicht schwindelfrei sind. Und auch der Puls rast nicht in Sekundenschnelle in die Höhe wie der Aufzug des Sky Trees, des höchsten Fernsehturms der Welt. 600 Meter pro Minute legt er zurück, um die Besucher in Windeseile auf die Aussichtsplattform zu bringen, von der aus Tokio sich bis zum schneebedeckten Mount Fuji erstreckt. Ein riesiger Teppich aus Hochbauten und Schnellstrassen, gewoben aus Beton und Zement. Eine Stadt, die einen auf den ersten Blick zu erschlagen droht.

Auch mit Zahlen: Rund 37 Millionen Menschen leben im Grossraum Tokio. Die grösste Metropolenregion der Welt. Jeden Morgen quetschen sich Hunderttausende Salarymen, Geschäftsmänner in uniformen schwarzen Anzügen, in die Waggons der U-Bahn, bis die Türen sich gerade noch schliessen lassen. Die Platzangst fährt mit. In der Rushhour überqueren bis zu 10000 Menschen die Kreuzung Shibuya, sobald die Ampeln auf Grün schalten. Jene Kreuzung, über die fünf Fussgängerstreifen führen und die spätestens durch den Kinofilm «Lost in Translation» weltweit berühmt wurde. Der Times Square Tokios. Nur dass die Zeit in Tokio schneller zu laufen scheint als im Rest der Welt.
Erdbeben, Feuersbrünste und die Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges haben von der alten Kaiserstadt kaum etwas übrig gelassen, was Geschichte atmet. Lediglich ein paar Tempel und Klosteranlagen, die über die Stadt verstreut sind. Stattdessen überall Kuriositäten, die geradewegs aus der Zukunft gebeamt worden zu sein scheinen. Kapselhotels, in denen man in Röhren schläft, Roboterrestaurants, in denen der Kellner eine Computerstimme hat – wahlweise auch Gefängnis-Restaurants, in denen essbare Augäpfel serviert werden – oder Katzencafés, in denen einsame Grossstadtseelen sich ein bisschen Wärme erstreicheln. Katzen gibt es in den Maid Bars zwar auch, aber lediglich als Verkleidung. Bedient werden die Gäste hier von Neko Girls, Frauen in Katzenkostümen. Allerdings nur, wenn der Gast «miau miau» ruft. Kaum ein Fetisch, den man in Tokio nicht findet.
Der Stadtteil Harajuku ist das Epizentrum des Lolita-Looks und des Cosplay. Jenem Kleidungsstil, bei dem Kostüme getragen werden, die Helden aus Comics, Animes oder Videospielen darstellen. Und davon gibt es in Japan reichlich. An jeder Ecke blinkt und leuchtet es, in jedem Schaufenster winkt dem Betrachter eine Mangafigur zu – entweder auf dem Papier oder vom Bildschirm. Die Protagonisten heissen Prinzessin Mononoke oder Totoro. Hauptbühne für die Outfits ist Takeshita-dori. Die enge Gasse, die sich vom Bahnhof Harajuku bis zur Strasse Meiji Dori zieht, ist gesäumt von schrillen Einkaufsläden. Von Kontaktlinsen mit Hello-Kitty-Design bis zu Plastikschienen, die das Lächeln verbreitern sollen – hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Am Wochenende dient Takeshita-dori als Catwalk für all jene, die sich mit Hasenohren, Tüllröcken oder Glitzerperücken ein Stück Individualität erobern wollen im ansonsten genormten, anonymen Alltag.

Teenager in der Takeshita-dori in Tokio
Teenager in der Takeshita-dori

Denn auch das ist Tokio: Eine Stadt, in der Regeln und Traditionen hochgehalten werden. In welcher in der U-Bahn das Handy auf lautlos gestellt wird (manner code!), in Restaurants vor dem Toilettengang WC-Finken angezogen werden, die Taxifahrer weisse Handschuhe tragen, auf der Rolltreppe die linke Hand auf das Rollband gelegt und in der Öffentlichkeit auf keinen Fall die Nase geschneuzt wird. Taschentücher sind im Versteckten zu benutzen, allenfalls Niesen ist erlaubt. Und bitte keinen Augenkontakt mit Fremden aufnehmen! Tokio, diese Megacity, die einem riesigen Ameisenhaufen gleicht, hat ihre eigenen Regeln. Und vielleicht sind diese auch nötig, um sie am Laufen zu halten, nicht im Chaos zu versinken. Aber gerade dort, wo ansonsten alles reglementiert ist, ist der Nährboden für Aussergewöhnliches besonders reich.
Der Urvater der Mangas ist Katsushika Hokusai, der mit seinem Farbholzschnitt «Die grosse Welle vor Kanagawa» weltberühmt wurde. «Das Bild entstand zwischen 1830 und 1832», erzählt Mitsuru Uragami, Inhaber von «Uragami Sokyu-do». Die Galerie im Stadtteil Nihonbashi hat sich auf Kunst und Porzellan aus Japan, China und Korea spezialisiert. Auf einem langen Wandregal stehen Vasen aus der Ming-Dynastie. Uragamis Herz gehört aber den Zeichnungen von Hokusai. Der Antiquitätenhändler besitzt weltweit die grösste Sammlung an Skizzen von Hokusai, hat mehr als 30 Ausstellungen in Japan über den Künstler kuratiert. Vorsichtig blättert er durch einen Stapel vergilbter Blätter und erklärt die einzelnen Drucke und Zeichnungen. «Die alten Meister kommen wieder», sagt er und Freude schwingt in seiner Stimme mit.
Genauso wie Hokusai oder die Kirschblüte gehören auch die Geishas zur Kultur Japans. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts bieten die Unterhaltungskünstlerinnen traditionelle japanische Künste dar. Wurden sie anfangs noch mit Prostituierten gleichgesetzt, geniessen die Frauen mit den weiss geschminkten Gesichtern und Kimonos heute ein hohes Ansehen in der Gesellschaft. Mit 92 Jahren ist Yoka – respektvoll Yoka-san genannt – die älteste amtierende Geisha Tokios. Mit 13 Jahren begann Yoka als Geisha zu arbeiten, absolvierte drei Jahre lang eine Ausbildung. «In der Schule habe ich nicht gerne gelesen und geschrieben – aber ich habe es schon immer geliebt, zu singen und zu tanzen», erzählt die zierliche Dame mit den hochgesteckten Haaren und strahlenden Augen.
«Vielen Frauen fehlt heute die Geduld», erzählt Yoka, während sie sich im Schneidersitz auf die Reismatte setzt und die Shamisen herausholt, ein historisches Saiteninstrument. Ihre Enkelinnen könnten sich nicht vorstellen, in die Fussstapfen ihrer Grossmutter zu treten, die noch immer jeden Tag Tee an Männer ausschenkt, ihnen vorsingt oder einfach Konversation betreibt. Aber dennoch seien sie stolz auf ihre Grossmutter. Nur bei ihren Kunden würde es manchmal anders aussehen. «Anfangs sind die Männer meist etwas unfreundlich, weil ich so alt bin. Aber nach einiger Zeit sind sie sehr zufrieden. Nur Ausländer sind immer locker und freundlich», sagt Yoka und grinst wie ein junges Mädchen. Zum Abschied reicht Yoka uns ihre Visitenkarte, im ersten Stock fährt derweil ein Staubsauger-Roboter durch den Raum.
Das Geisha-Haus befindet sich im Stadtteil Aksanaka, nur wenige Gehminuten vom berühmten Senso-ji Tempel entfernt. Wahrsager werfen einen Blick in die Zukunft und Weihrauch soll Schmerzen lindern und weise machen. Und während die Besucher zu ihren Göttern beten, saust nebenan eine Achterbahn mit kreischenden Teenagern in die Tiefe. Ein Sinnbild für das, was Tokio ausmacht. Genau wie das neue Aman Hotel, welches gerade im Geschäftsviertel Otemachi eröffnet hat, gegenüber dem Kaiserpalast. Die asiatische Hotelkette ist berühmt für ihre Häuser, welche die jeweilige Kultur des Landes reflektieren. Und vielleicht ist es daher auch nicht verwunderlich, dass das erste Stadtresort von Aman ausgerechnet in Tokio aufgemacht hat, im Land der aufgehenden Sonne, dem Konglomerat von Tradition und Moderne.
Es ist das erste Aman Hotel, welches vertikal gebaut ist, sich in die Höhe und nicht in die Länge ausbreitet – und auch das erste, das einen Fahrstuhl besitzt. Dieser transportiert die Gäste in den 33. Stock des Otemachi Towers, in dem auch Japans drittgrösste Bank Mezuho untergebracht ist. Hier befindet sich die Rezeption, deren Empfangstresen aus 250 Jahre altem Kampfer-Baum den Blickfesselt. Bis man die Lobby betritt, die 26 Meter hoch ist und durch die Verkleidung aus beleuchtetem Reispapier und Glas wie eine riesige Shoji-Laterne wirkt. Darunter ein langes Wasserbecken, in dem sich ein Ikebana-Arrangement aus Kirschblütenzweigen spiegelt. Der Architekt Kerry Hill, der das Aman Tokyo designt hat, wollte den lokalen Charakter und die Traditionen Tokios reflektieren. Es ist ihm gelungen.

Die Lobby des neuen 5-Stern-Hotels Aman Tokyo
Die Lobby des neuen 5-Stern-Hotels Aman Tokyo

Mit Zen-Steingärten, Kalligraphie-Kunstwerken, Wandbildern aus Sand, die mit den klaren Linien und den raumhohen Fenstern harmonieren, hat Kerry Hill die japanische Ästhetik eingefangen und sie aufs 21. Jahrhundert übertragen. Und wenn man im längsten Hotelpool Tokios schwimmt, auf die Lichter der Stadt blickt, oder in seinem Bett liegt und beobachtet, wie die Sonne über Tokio aufgeht, muss man sich fast kneifen, um glauben zu können, dass diese Oase wirklich mitten in einer der quirligsten Metropolen der Welt liegt. Kein Wunder, dass das Aman Tokyo von den «Amanjunkies», wie sich die Stammgäste der Kette nennen, bereits als das schönste Aman Hotel gehandelt wird.
Architekturliebhaber bekommen auch im Stadtteil Aoyama glänzende Augen. Durch ihn zieht sich die beliebte Einkaufsstrasse Omotesando bis zum Meiji Jingu-Schrein, Tokios Antwort auf die Champs-Élysées. Die lange Strasse ist gesäumt von japanischen Zelkova-Serrata-Bäumen, welche die vielen Geschäfte rechts und links der Omotesando rahmen. Im Gegensatz zum Aman Tokyo, in welchem die traditionellen architektonischen Einflüsse aufgegriffen wurden, geht es hier jedoch wesentlich futuristischer zu. Dior, Cartier, Tod’s, Louis Vuitton – kaum ein Designerlabel, das in Aoyama nicht ansässig ist. Oder eher: residiert. Denn die Gebäude, in denen die Boutiquen untergebracht sind, sehen aus, als würden sie sich um den ersten Preis eines Architekturwettbewerbs streiten. Was den Bekanntheitsgrad angeht, steht der Sieger allerdings schon fest: das «Prada Aoyama Epicenter». Der Flagship-Store von Prada, der mit seinen Rauten fast aussieht wie ein gläserner Diamant, wurde von den Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron erbaut. Genauso wie die schräg gegenüberliegende Miu-Miu-Boutique, die erst vor wenigen Wochen mit einem grossen Fest eröffnet wurde. Hoch oben vom Sky Tree aus sind diese architektonischen Perlen in dem Teppich aus Zement nicht auszumachen. Nein, Tokio, das mag keine Liebe auf den ersten Blick sein. Eine auf den zweiten ist es aber auf alle Fälle.

 

Tipps

ANREISE

All Nippon Airways – ANA
Die japanische Airline ANA fliegt mehrmals täglich über München, Frankfurt oder Düsseldorf direkt nach Tokio. Es gibt ab Zürich etliche Zubringerflüge mit Swiss/Lufthansa im Codeshare. Ab München fliegt die Langversion des Dreamliners – weltweit gibt es erst 10 Stück. Schon im Flieger können Sie sich mit feinsten japanischen Speisen auf Ihre Reise einstimmen – und mit den schönen Uniformen der Stewardessen. Informationen und Buchung 

HOTELS

Aman Tokyo
Hotel Aman in TokioDie Architektur des ersten Stadthotels von Aman ist vom Design japanischer Wohnhäuser inspiriert. Die 84 Zimmer und Suiten sind mit Washi-Papier, Eschenholz und Baumaralie ausgestattet. Der Blick geht auf die Bucht von Tokio oder die Kaiserlichen Gärten. Das Hotel verfügt über den grössten Hotelpool Tokios und ein ausgezeichnetes Fine-Dining-Restaurant. Prominente wie Drew Barrymore oder das Top-model Toni Garrn sind Fans und haben auf ihren Instagram-Accounts aus dem Hotel gepostet. DZ ab ca. CHF 580

 

RESTAURANTS, BARS UND CAFÉS

The Lockup
Bereiten Sie sich auf einen Überfall vor! Das Restaurant The Lockup ist im Stil eines Gefängnisses gehalten – inklusive Tischen im Kerker und Schnaps in Form einer Selbstmordkapsel. Düster und skurril.

Robot Restaurant
Vergessen Sie das Essen, hier geht es nur um die Show – riesige glänzende Roboter, auf denen Amazonen reiten, die aussehen, als kämen sie aus dem Jahr 3000. Vor lauter Spiegeln und Bling-Bling weiss man nicht, wohin man schauen soll. Alleine die Einrichtung ist den Besuch Wert. Verrückt, aber definitiv ein Erlebnis. Unbedingt vorher reservieren! www.shinjuku-robot.com

Café Kitsuné
Das kleine Café Kitsuné ist eine Oase der Ruhe im quirligen Tokio. Das Beste an ihm ist aber, dass es sich direkt neben der Kitsuné-Boutique befindet.

Karaoke Kan
Hier hat sich Bill Murray im Film «Lost in Translation» fast die Seele aus dem Leib gesungen. Greifen auch Sie in dieser Karaokebar zum Mikrofon! ww.karaokekan.jp

Machida’s
Haben Sie selbst keinen Stubentiger, aber ab und an Lust auf eine Streicheleinheit? Dann ab ins Katzen-Café! Diese erfreuen sich in Japan grösster Beliebtheit. Für rund zehn Franken pro Stunde darf man die Büsis so oft streicheln, wie man möchte. Eines der ältesten ist Machida’s.

Wasyoku EN
Restaurant Wasyoku EN in Tokio
Feine japanische Küche in authentischer Umgebung. Hier können Sie in Gesellschaft oder in Séparées speisen. Vorher werden die Schuhe in kleinen Schränken eingeschlossen und Sie erhalten Finken. www.wasyoku-en.com

 

 

ANSCHAUEN

Sky Tree
Der höchste Fernsehturm der Welt und das zweithöchste Bauwerk der Welt ist perfekt, um sich am ersten Tag einen Eindruck von Tokio und dem Ausmass der Region zu verschaffen.
www.tokyo-skytree.jp/en

Shibuya Crossing
Diese Kreuzung, bei der jeweils Tausende von Menschen bei Grün die Strasse überqueren, sollten Sie auf keinen Fall verpassen. Für ein gutes Foto in die erste Etage des Starbucks gehen. Mit etwas Glück ergattern Sie einen Fensterplatz.

Senso-ji Tempel
Der älteste und bedeutendste buddhistische Tempel liegt am Ufer des Flusses Sumida. Seinen Eingang markiert Kaminari-mon, das «Donnertor». Dahinter liegt eine kleine Einkaufsgasse, die bei Souvenir-Suchenden beliebt ist. Meiji Jingu-Schrein Eine absolute Oase inmitten des turbulenten Stadtteils Harajuku. Der Meiji Jingu-Schrein ist den Seelen des Kaisers Meiji und seiner Frau Shoken gewidmet und der bekannteste Schrein Tokios. Umgeben ist er von 120 000 immergrünen Bäumen, die den Lärm der Stadt ausblenden. Hier finden sehr viele Shinto-Hochzeiten statt.

Tsukiji Fischmarkt
Tsukiji Fischermarket
Um den legendären Fischmarkt Tokios (er gilt als grösster der Welt) zu besuchen, müssen Sie früh aufstehen. Jeden Tag werden nur wenige Tickets an Besucher vergeben, um die Fischhändler bei ihrer Auktion nicht zu stören. Die Auktion beginnt um 5.30 Uhr, wer zuschauen möchte, sollte aber wesentlich früher da sein. Dieses Jahr soll der Markt umziehen, da die Fläche zu klein geworden ist. www.tsukiji-market.or.jp/tukiji_e.htm

Ghibli Museum
Die japanische Version von Disneyland: Figuren und Kulissen zeigen auf, wie die Geschichten des Zeichentrickfilmstudios Ghibli entstanden sind. Der lebensgrosse Katzenbus aus Plüsch ist eindeutig die Hauptattraktion.

EINKAUFEN

Opening Ceremony
Ein Ableger des legendären New Yorker Shops. Auf vier Etagen werden angesagte Labels wie Kenzo, Rodarte, Pamela Love, Peter Jensen, oder Band of Outsiders, die Stücke nur für diesen Laden entworfen haben, angeboten. www.openingceremony.us/about/octokyo

Küchenstrasse
Küchenstrasse in Tokio
In dieser Strasse bekommen Sie alles, was Sie in der Küche gebrauchen können – von schönem Geschirr, japanischen Messern über Pizzaöfen bis zu Fake-Essen aus Plastik. Der Besuch der Strasse Kappabashi-Dori lohnt sich!

Omotesando
Die Champs-Élysées Tokios – alle hochrangigen Designerlabels sind hier zu Hause. Besonders am unteren Ende lockt allein die spannende Architektur der Boutiquen. Ein Muss für Fashionistas und Architekturfans.

Spiral Market 
Sind Sie auf der Suche nach schönem Design? Dann nichts wie hin zum Spiral Market – er führt rund 60 000 Produkte, welche die Besucher inspirieren sollen.

Delta
Delta führt junge Designlabels aus Japan und aus Übersee. Gestaltet wurde die Boutique von der renommierten Architektin Yuko Nagayama.

The Contemporary Fix
Diese Galerie stellt in wechselnden Ausstellungen junge Mode-Newcomer aus. Sehr spannend! www.thecontemporaryfix.com / www.deltaonline.jp