12. Jul 2020

TEXT VON

Samuel Müller

FOTOGRAFIEN VON

Marie-Christine Gerber, Alexis Saile, Juliette Chrétien

Sun, Fun & Swiss Design

  • Share

Diese Dinge gefallen allen, die sich für lokales Design-Shopping entscheiden. Ein sommerlicher Mix aus Accessoires hinter denen Schweizer — oder in der Schweiz ansässige — Kreativköpfe stehen.

Schweizer Design hat viele Gesichter. Ob in der Schweiz produziert, erdacht oder von Schweizern im Ausland kreiert — gerade jetzt gibt es viel Schönes zu entdecken! Darum lassen sie sich den Sommer mit den Produkten dieser Labels versüssen. Und so frisch sieht unser neuer Nationalstolz aus…

Strandtücher des Schweizer Design-Duos Frotte di Mare, hinter welchem die Künstlerin Nina Hebting und der Architekt Jan Leu stehen.
Strandtücher aus Baumwollfrottee in den Massen 100 cm x 180 cm, je Fr. 119.–. frotteedimare.ch

Die Strandtücher «Palermo» (links im Bild) und «Catania» stammen aus der aktuellen Kollektion von Frottee di Mare. Die Künstlerin Nina Hebting und der Architekt Jan Leu haben das von Italien inspirierte Textillabel 2016 gegründet und seither jährlich eine neue Serie an Frottierwäsche lanciert. Der allerneuste Zugang bei Frottee di Mare ist ein Bikini, dass in Zusammenarbeit mit Neumühle entstanden ist.


Ohrringe Sera aus Silber mit Jaspis, Fr. 54.–.
ohjohnnyforever.com

Die nach New York umgesiedelte Schweizerin Stephanie Rebonati hat sich eigentlich einen Namen als Journalistin und Kunstbuch-Redaktorin gemacht. Ganz nebenher ist sie aber auch Schmuckdesignerin und fertigt unter dem Label Oh Johnny Forever wunderbar poetische Stücke. Feingliedrige Ohrringe, Ketten oder Armbänder sind Rebonatis Markenzeichen, wobei sie ihre zeitlosen Kreationen immer mit einem Hauch poetischer Nostalgie versieht. Wer zudem aus ihrer Kollektion «Studio Visit» shoppt, tut Gutes: 7 Dollar jedes verkauften Stückes gehen an den Seventh Generation Fund for Indigenous Peoples, einer Organisation, welche die Selbstbestimmung und Souveränität von indigenen Gemeinschaften in Amerika zum Ziel hat.


Notizbuch mit naturbelassenem Ledereinband des Schweizer Labels Fin in Zitronengelb.
A6-Notizbuch mit naturbelassenem Ledereinband und drei herausnehmbaren Einzelheften, Fr. 138.–.
fin-projects.ch

Die Nachhaltigkeitsmanagerin Anna Vetsch und die Designerin Janine Wirth von Fin haben sich einen Namen mit ihren Leder-Accessoires gemacht. Dabei achten sie auf transparente Produktionsketten und rundum verantwortungsvolles Design. In Zusammenarbeit mit dem Risographiestudio Herr & Frau Rio aus München haben sie ein Notizbuch zu ihrer Kollektion hinzugefügt. Von einem naturbelassenem Ledereinband zusammengehalten bekommt man drei separate Notizhefte in den Farben Zitronengelb (siehe Bild), Ultramarin und Lachsrot.


Organisch geformter Ohrring des bulgarischen Designers Milko Boyarov aus Plexiglas und Silber.
Ohrring Twirl aus der Kollektion Millesae, Plexiglas und Silber, Fr. 135.–.
milkoboyarov.com

Der gebürtige Bulgare Milko Boyarov lebt und arbeitet seit sechs Jahren in der Schweiz. Er fand einen ganz neuen Ausdruck für Schmuck, indem er sich von Plexiglas und Silber inspirieren liess. Organische Formen, die durch das transparente Material den Nerv der Zeit treffen. Der innovative Designer fertigt jedes Stück selbst in seinem Züricher Atelier an.


Bademode von der Schweizer Marke Volans, hinter dem ein eingespieltes Mutter-Tochter-Gespann steht.
Bikinihose Fonda, Fr. 89.–. und Bikinioberteil Ella, Fr. 79.–.
volans.ch

Die Bademode von Volans entsteht mit gekonnter Hand, denn die Entwürfe werden an der Büste entworfen. Darum tragen die Badeanzüge und Bikinis der Diversität weiblicher Körper Rechnung. Hinter dem relativ jungen Schweizer Label steht ein Mutter-Tochter-Gespann, welches viele Jahre Erfahrung im Unterwäsche- und Swimwearbereich mitbringt. Zudem geschieht die Produktion der schnittigen Stücke in kleinen, kroatischen Familienbetrieben.