So richtest du dir zu Hause eine Bar ein

Die Home Bar feiert ein Comeback. Vor allem in Form des Servierwagens wird sie zurzeit vielerorts gesichtet. Wir zeigen dir, wie sie sonst noch aussehen könnte und was du als Grundausstattung brauchst.

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Wenn ich Gäste eingeladen habe, gab es lange Zeit nur Cüpli, ein Glas Prosecco oder Bier zum Apéro. Achtung: Die Betonung liegt auf «gab»! Denn neu habe ich eine vollausgestattete Home Bar in meinem Wohnzimmer stehen, die alle meine Freunde bewundern, und mixe ausgefallene Drinks.

Auf Instagram bewunderte ich all diese Interior-Träume, die eine Hingucker-Bar in den eigenen vier Wänden stehen haben. Da ich leider nicht ganz so viel Platz habe, wurde es bei mir am Ende einer dieser angesagten Servierwagen. In Gold und mit Spiegelablagen.

Zuerst kam das fancy Möbel und dann die Frage: Was brauche ich eigentlich für ein solides Barwagen-Starter-Kit? Welche Spirituosen du beim Einrichten einer hippen Home Bar oder eines lässigen Barwagens brauchst, verraten wir dir folgend.

In den vergangenen Jahren sind Cocktails und die gehobene Barkultur immer beliebter geworden. Dahinter verbirgt sich mittlerweile ein ganzer Lifestyle. Doch es müssen nicht immer fancy Drinks in den besten Bars sein – obwohl wir das jetzt ja wieder dürfen! Auch in den eigenen vier Wänden bereitet das Herumexperimentieren gemeinsam mit Freunden wahre Freude. Wenn man dann auch noch die richtigen Flaschen für die coolsten Drinks daheim hat, steht dem tiefen Einstieg in die Drink-Anatomie nichts mehr im Wege.

Zur Grundausstattung zählen die wichtigsten Spirituosen für leckere Drinks, aber auch das richtige Equipment. Anfänger beginnen am besten mit diesen Dingen:

  • Messbecher (Jigger)
  • dreiteiliger Cocktail-Shaker, der einen Strainer (ein sogenanntes Barsieb für beispielsweise Kerne) und ein Finestrainer (ein feines Gewebesieb für Fruchtfleisch oder Kräuterreste) enthält
  • hohes Rührglas und Rührlöffel
  • Eimer für Eiswürfel

Beim Cocktailshaker sollte auf gute Qualität geachtet werden. Das Gefäss sollte man mit dem Deckel gut verschliessen können, damit man stark schütteln kann.

Für die Barausstattung gibt es natürlich noch weiteres Equipment, doch das ist alles fakultativ. Hat man diese Grundausrüstung, kommt man mit den normalen Küchenutensilien gut über die Runden.

Die Getränkeauswahl ist natürlich reine Geschmackssache, aber mit etwas Kreativität und einer gut durchdachten Auswahl an Spirituosen zauberst du deinen Gästen immer einen guten Drink. Mit diesen Sorten und Zutaten lässt sich schon einmal eine Vielzahl an Cocktails mixen:

  • Gin
  • Wodka
  • Rum
  • Whiskey
  • Brandy
  • trockener Vermouth
  • Sekt oder Prosecco
  • Weisswein
  • Grand Manier
  • Campari
  • Sherry
  • Softgetränke: Mineralwasser, Zitronen- und Orangensaft, Cola, Tonic Water, Bitter Lemon, Ginger Ale und/oder Ginger Beer.
  • Likör: Kahlua und Triple Sec.
  • Als Garnish: Zitronen, Limetten, Beeren, Orangen, grüne Oliven und Cocktailkirschen.
  • Eis!

Am besten stellt man sich anfangs eine Liste mit den klassischen Rezepten zusammen und übt deren Zubereitung – bis man sich bereit fühlt, eine eigene Note hinzuzugeben.

Nicht nur der Inhalt zählt, auch die Verpackung ist wichtig – und beim Cocktail ist damit das Glas gemeint. Es gibt eine klare Aufteilung, welches Glas zu welchem Drink gehört. Natürlich darfst du aber auch hin und wieder gegen die Regeln verstossen. Und generell gilt: Einschenken in das Glas, das einem gefällt.

Martinigläser für Martinis, Cosmopolitans, Daiquiris, Manhattans und dergleichen.

Tumbler, auch Rocks Glass oder Old-Fashioned-Glass genannt, für Negroni, Gimlet, Whiskey Sour, Caipirinha oder Old Fashioned.

Longdrinkgläser für Gin Tonic, Rum Cola und so weiter.

Und das Wichtigste zum Schluss: Die ganzen Gläser, Flaschen und das Equipment müssen auch auf einem hübschen Möbel Platz finden. Wie die Home Bar in den Raum integriert wird, liegt mitunter auch am vorhandenen Platz. Während die einen auf einen Servierwagen setzen, weil die Bar-Ecke nicht zu gross ausfallen kann, wählen andere einen ganzen Barschrank im klassischen Sinne. Mit den altmodischen, klobigen Bareinsätzen in Einbauschränken von früher haben diese modernen Modelle Gott sei Dank aber nicht mehr zu tun!

Inspiration findest du auf Instagram zur Genüge. Darunter tummeln sich auch moderne und optisch zurückhaltende Versionen mit Kommoden oder Sideboards, wo alle seinen Platz findet.

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