Tipps für eine Traummähne

Gesunde, schöne Haare über Nacht

Wer seinen Haaren über Nacht etwas Gutes tun und sie vor Haarbruch schützen möchte, sollte vor dem Schlafengehen einiges beachten. So ist zum Beispiel auch die Wahl der richtigen Frisur und des Kissens entscheidend.

Schönes Haar über Nacht.

Gesunde, glänzende Haare stehen jedem gut. Kein Wunder, dass sowohl Frauen als auch Männer viel Zeit und Geld in die Pflege ihrer Mähne investieren. Leider wirken die Haare oft aber stumpf oder die Spitzen werden schnell brüchig. Dies kann unter anderem daran liegen, dass die Haare in der Nacht offen getragen und nicht geschützt werden.

Auch wenn es die abendliche Routine ein wenig verlängert, lohnt es sich, für seine Haarpflege ein paar Minuten mehr einzuplanen. Schon bald wird man dafür mit einer gesünderen Mähne belohnt. Die folgenden Tipps und Tricks sorgen für eine schöne Haarpracht über Nacht.

Damit über den Tag entstandene Knoten über Nacht nicht noch mehr verfilzen, sollte man seine Haare abends auskämmen. Am sanftesten gelingt dies mit Bürsten, die Naturborsten haben. Diese sind schonender als Plastikborsten und verleihen einen seidigen Glanz.

Vor dem Zubettgehen sollte man sich bei langen Haaren entweder einen Zopf flechten oder sich einen hohen Dutt frisieren, der nicht zu fest sitzen sollte. Dies ist die wohl wichtigste Regel bei der abendlichen Pflegeroutine für die Haare! So bewahrt man die Haare davor, beim Schlafen auf dem Kissen aufgeraut zu werden oder zu verfilzen. Ausserdem wird so Haarbruch vorgebeugt.

Bei einem Dutt empfiehlt sich die Verwendung eines Scrunchies, bei Zöpfen können kleinere Haarbänder ohne Metalleinsatz verwendet werden, damit man sich beim Schlafen nicht daran stört. Generell sind Haargummis ohne Metall schonender für die Haare, auch beim täglichen Styling.

Nasse Haare sind viel anfälliger für Spliss und sollten deshalb vor der Nachtruhe an der Luft trocknen gelassen oder auf einer nicht zu warmen Stufe geföhnt werden. Die Längen und Spitzen werden es einem danken. Falls man aus Zeitnot oder wegen einer Overnight-Haarkur trotzdem mit nassen Haaren schlafen geht, sollte man diese unbedingt zu einem lockeren Zopf zusammen binden.

Manchmal ist es lästig, Haarkuren beim Duschen oder nach dem Haarewaschen lange genug einwirken zu lassen. Wer jedoch abends eine Overnight-Haarkur in die Längen gibt, spart sich letztendlich Zeit und kann diese am Morgen schnell ausspülen. Hierbei sollte man darauf achten, dass keine Haarkuren mit kurzer Einwirkzeit verwendet werden: Diese könnten ansonsten der Haarstruktur schaden. Ausser den dafür vorgesehenen Overnight-Kuren können auch Haaröle für die Extraportion Pflege verwendet werden. Ebenso eignet sich gewöhnliches Kokosöl dafür.

Ob Kur oder Öl – entweder sollte man die Mähne für die Nacht in ein Mikrofaserhandtuch wickeln, das Kissen und Schlafanzug vor Flecken schützt, oder man flechtet sich einen Zopf, falls man nicht zu viel von dem jeweiligen Pflegeprodukt aufgetragen hat.

Zu häufiges Waschen greift die Haarstruktur an. Zum Glück gibt es Trockenshampoos, die die nächste Haarwäsche etwas hinauszögern können. Gibt man abends etwas davon auf den Ansatz der Haare, vor allem auf den Scheitel, sorgt dies für Frische und Volumen. So startet man am nächsten Morgen schneller in den Tag und die Längen bleiben geschont.

Ein Seidenkissen ist nicht nur gut für Haut, sondern auch für die Haare. Am besten sollte man einen Bezug aus reiner Seide wählen. Die glatte Oberfläche ist besonders schonend, hypoallergen und sogar antibakteriell. Wer lieber in Baumwollbettwäsche schläft, kann sich auch eine Seidenhaube zum Schlafen zulegen, die auf dem Kopf getragen wird und die Haare schützt.

Mit einem Lockenstab zaubert man im Handumdrehen Wellen oder Locken. Auch wenn zuvor extra ein Hitzeschutz aufgetragen wird, werden die Haare dabei sehr hohen Temperaturen ausgesetzt, was langfristig zu Haarbruch führen kann. Möchte man dennoch nicht auf diesen Style verzichten, kann man ab und an nach der Haarwäsche auf verschiedene Tricks zurückgreifen. Diese sind weniger strapazierend für die Längen.

Für feine Wellen werden die handtuchtrockenen Haare mit den Fingern entwirrt, einmal vorsichtig gebürstet und zu zwei seitlichen Zöpfen gebunden. Am nächsten Morgen sollten die Haare trocken und wunderschön gewellt sein. Präferiert man Locken, kann man sich zum Beispiel zwei Dutts machen, oder man verwendet grosse Papilotten, auf die man einzelne Strähnen dreht. Es gibt zahllose weitere Methoden, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Damit die Looks länger halten, sollte man die Längen morgens so wenig wie möglich kämmen und mit Haarspray fixieren.

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