11. Sep 2018

TEXT VON

Leoni Hof

FOTOGRAFIEN VON

«Passage du Commerce-Saint-André», (1952–1954)

Verehrt und abgelehnt

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Balthus (1908–2001) hiess eigentlich Balthasar Kłossowski de Rola und zählt zu den grossen Meistern der Kunst des 20. Jahrhunderts.

Der nicht unumstrittene polnisch-deutsch-französische Maler unterhielt zeit seines Lebens eine enge Beziehung zur Schweiz. Eine Retrospektive vereint nun zahlreiche Gemälde aus sämtlichen Schaffensphasen. Rund 50 Arbeiten sollen Balthusʼ teilweise provokanten Strategien der bildlichen Inszenierung, die Ironie und Abgründigkeit seiner Kunst beleuchten. So treffen in seinen Werken Gegensätze aufeinander, indem sich Wirklichkeit und Traum, Erotik und Unschuld, Vertrautes und Unheimliches verbinden.

«Balthus», Fondation Beyeler, Basel, bis 13. Januar