25. Feb 2018

TEXT VON

Christine Halter-Oppelt

FOTOGRAFIEN VON

DEMNA GVASALIA Der Georgier studierte in Antwerpen und arbeitete anschliessend für Martin Margiela und Louis Vuitton. 2014 gründete er Vetements, seit 2016 entwirft er für Balenciaga.

SWISS MADE

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Nach einem Jahr Laufstegabstinenz hat Demna Gvasalia in der Banlieue von Paris seine neue Vetements–Kollektion gezeigt — die erste, die seit dem Umzug nach Zürich entstanden ist.

In Saint-Quen sind die Strassen am Freitagabend wie immer verstopft. Nicht nur der Taxifahrer braucht Geduld. Vor dem Eingang des Marché Paul Bert Serpette, der sonst eher Designliebhabern geläufig ist, hat sich bereits eine Menschentraube gebildet. Schwarz gekleidete Jugendliche ohne Karten warten auf der gegenüberliegenden Strassenseite und hoffen, doch noch irgendwie in die Vetements-Show zu kommen. Drinnen reiht sich ein Verkaufsstand an den anderen, voll mit Vintagemöbeln, altem Schmuck, Taschen und Trödel. Zu beiden Seiten der Gänge sind Stühle aufgestellt. Aus aller Herren Länder, wie die Gäste, die auf ihnen Platz nehmen. Als die Musik einsetzt, sind die Smartphones längst gezückt und filmen, was wenig später über Social Media um die Welt geht: Mäntel, Jacken, Hosen, Hoodies, Blusen, T-Shirts, Kleider, Röcke – alles im Layering-Look übereinander getragen. Selbst die Kappen sind mit bunten Foulards umwickelt, bei den Frauen wie bei den Männern. Die Looks sind so komplex, dass die einzelnen Kleidungsstücke kaum erkennbarsind. Was sich einprägt: Drucke aus Kinderzeichnungen, kleine Schweizerkreuze, Strahlenwarnzeichen und Parolen wie «I’m not deaf… I’m just ignoring you. Russia. Don’t you mess around with me!». Laut Demna Gvasalia, 36, sei die neue, in der Schweiz kreierte Kollektion, seine bisher persönlichste.

BOLERO Warum haben Sie einen Flohmarkt als Location gewählt?
DEMNA GVASALIA Die Kollektion hat es so gewollt. Wo sonst hätten wir Vetements zeigen sollen, wenn nicht auf dem Flohmarkt? Hier hat alles angefangen.

Worum geht es sonst noch?
Darum, ein Kleidungsstück zu zerstören, etwas Neues zu erschaffen und sich darin zu verlieben. Eine Arbeitsweise, die ich in meiner Anfangszeit bei Martin Margielagelernt habe. Seine von Kindern gemalten Einladungskarten haben mich auch dazu inspiriert, die Kids aus dem Kindergarten gegenüber meinem Atelier in Zürich zu fragen, ob sie etwas für mich zeichnen können. Daraus haben wir Prints mit Elefanten gemacht. Ich wollte endlich aufhören zu denken und mehr fühlen.

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STREETCOUTURE Sämtliche Looks stammen aus der Vetements-Herbst/Winter-Kollektion 2018/2019.


Welches ist Ihr Lieblingsstück?
Das T-Shirt mit dem «Russia»-Sticker. Dafür schnitten wir meine alten Kleider auseinander und fügten seltsame Nachrichten zusammen. Manchmal ergeben sie einen Sinn, manchmal nicht. Die Grafik stand im Vordergrund.

Wo haben Sie Ihre Models gefunden?
Auf der Strasse, auf Instagram. Es war vielleicht das beste Casting, das ich je gemacht habe. Jeder hatte das an, was er auch selber anziehen würde. Niemand musste eine Rolle spielen. Vor der Schau lagen alle auf den Sofas und haben gewartet, bis die Gäste kamen. Diese Authentizität ist mir wichtig.

War es aufregend, nach Ihrem Umzug in die Schweiz wieder in Paris zu präsentieren?
Oh ja. Aber es hat gutgetan, ein Jahr Pause zu haben. Wenn man sich wirklich ausdrücken will, braucht es einfach Zeit. Drei Monate sind dafür zu kurz.

Hatten Sie Lampenfieber?
Ich habe immer Angst. Vor allem.

Sie sollen einmal gesagt haben, dass Sie bewusst hässliche Kleider entwerfen.
Das ist falsch. Ich mache nur, was mir gefällt. Aber Schönheit ist ein sehr subjektives Konzept und jeder empfindet anders. Bei Vetements haben wir einfach keine Hemmungen, etwas zu zeigen, was andere als schlechten Geschmack empfinden.

Sie wurden oft missverstanden. Geben Sie darum so wenige Interviews?
Wir haben einfach zu viele Anfragen. Ich brauche meine Energie, um Kleider zu entwerfen.

Sie sind vor über einem Jahr nach Zürich gezogen. Ein überraschender Schritt.
Es war die beste Entscheidung, die wir je getroffen haben. Alles hat sich verändert: mein Leben, das meines Bruders Guram (Anm. der Red.: Er ist CEO der Marke Vetements), unser Team, unsere Arbeit.

Haben Sie Kontakte zur Schweizer Modeszene?
Nicht wirklich. In Zürich gibt es keine bekannten Brands oder Textilproduzenten. Aber das ist ja nicht das, was die Mode antreibt. Wenn es so wäre, müssten alle in Italien oder in China sein.

Was war der Grund, nach Zürich zu kommen?
Wir wollten unsere Geschäftsstrategie neu überdenken, genauso wie die ästhetische Ausrichtung des Labels. Unser Ziel ist ein langfristiges Projekt mit einem internationalen Team.

Sind Sie auf einem guten Weg?
Wenn wir Prototypen geliefert bekommen, bleiben sie oft am Zoll hängen. Als wir vergangenen Sommer unser Shooting in Zürich hatten, fehlten Teile der Kollektion. Es gibt Komplikationen, aber auch positive Aspekte.

Die wären?
Wir sind besser strukturiert und pragmatischer in der Art, wie wir Kollektionen machen. Wenn Sie uns in Paris gesehen hätten: Wir fingen in einem Keller im 9. Arrondissement an. Da war nicht mal ein Tisch, an dem wir arbeiten konnten. Es herrschte das pure Chaos, drei Jahre lang. Irgendwann realisierten wir, dass es so nicht weitergehen konnte. Wir wollten ernsthafter und reifer werden.

BOLERO Sie hätten aber auch nach Belgien gehen können, wo Sie studiert haben, oder nach Deutschland, wo Ihre Eltern leben.
DEMNA GVASALIA Fakt war, dass wir in Paris nicht mehr bleiben konnten. Die Bürokratie in Frankreich macht es Start-ups sehr schwer. Es gibt überhaupt keine Unterstützung. Tatsächlich dachten wir zuerst an Belgien oder an Deutschland. Dort wollte ich aber nicht leben. Ich hatte immer den Traum, in die Schweiz zu gehen.

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Sie kannten das Land also?
Ich habe hier schon Ferien gemacht und war einige Male in den Bergen. Das gab mir immer ein Gefühl von Sicherheit – ein grosses Thema für mich. Sie müssen wissen, ich wuchs im Bürgerkrieg in Georgien auf. Als ich zehn Jahre alt war, flüchtete ich mit meiner Familie. Bis zu meinem zwanzigsten Lebensjahr zogen wir von einem Ort zum anderen. Mir fehlte immer eine Basis, ein Platz, der meiner ist. Die Schweiz könnte das sein.

In Europa kämpfen heute viele Menschen mit den gleichen Problemen. Fühlen Sie mit ihnen?
Natürlich. Doch ich sehe beide Seiten, da ich selber all das durchgemacht habe. Erst konnte ich nicht aus meinem Land ausreisen, später erhielt ich kein Stipendium für mein Studium. Ich habe es trotzdem geschafft, weil ich hart gearbeitet habe.

Waren Sie ehrgeiziger als andere, weil Sie in einem kommunistischen Staat geboren wurden?
Ich wusste immer, was ich machen wollte. Ich entwerfe Mode nicht, um damit Geld zu verdienen und meine Rechnungen zu bezahlen. Ich liebe meinen Beruf. Das ist die treibende Kraft. Der Kommunismus hat sicher einen Einfluss. Die fehlenden Informationen und der Mangel an allem haben mich geprägt. Jeder hatte die gleichen Möbel, die gleichen Kleider, die gleiche Meinung. Das führt dazu, dass du anders sein möchtest.

Welcher war der beste Moment Ihrer Kindheit?
Als Guram geboren wurde. Da war ich fast fünf Jahre alt. Endlich hatte ich jemanden, mit dem ich herumtoben konnte.

Ich habe immer Angst. Vor allem.

DEMNA GVASALIA, Vetements-Gründer und Balenciaga-Designer

Haben Sie ihn 2014 zu Vetements geholt?
Er sah unsere erste Kollektion und meinte, es gebe einen Markt dafür. Ich solle es ihn mal versuchen lassen. Also habe ich eingewilligt. Wir hatten ja nichts zu verlieren. Er hat dann gleich in der ersten Saison 27 Geschäfte gefunden, die uns verkauft haben.

Was ist das Besondere an Vetements?
Wir arbeiten sehr produktorientiert. Jedes Teil, das ich entwerfe, ist ein eigenes Projekt. Ich starte die Saison mit einer Liste von Kleidungsstücken, die ich haben möchte, entscheide mich zum Beispiel zwischen einem zweireihig geknöpften Mantel und einem mit femininem Retroschnitt, einemlangen und kurzen Kleid, weiten Hosen und engen.

Braucht es nicht irgendwelche Vorgaben?
Vetements bedeutet Carte blanche. Wir haben von Anfang an gemacht, was wir wollten und tun es noch immer. Wir sind unabhängig, weil wir das unternehmerische Risiko selbst tragen.

Wie kamen Sie auf die Idee, Kollaborationen einzugehen?
Wir sind schon in Paris sehr stark gewachsen, als das Team immer noch lächerlich klein war: gerade mal sieben Leute. Unsere Produzenten in Portugal und Italien sahen zwar unser Potenzial, aber wir kamen immer hinter den grossen, bekannteren Marken. Kollaborationen einzugehen, war eine sehr kreative Lösung. Wir haben für andere Ideen entwickelt und sie dann machen lassen. So hatten wir weniger Arbeit.

Clever.
Andererseits war es auch sehr naiv. Die Logistik, mit achtzehn verschiedenen Brands von einem Keller in Paris aus zu arbeiten, war wohl das Gefährlichste.

Werden Sie trotzdem weitermachen?
Warum nicht? Niemand kann Jeans besser herstellen als Levi’s. Wenn wir einen guten Vertrag haben und Levi’s gerne mit uns arbeitet, sind auch wir glücklich. Das Gleiche gilt für Reebok oder Juicy Couture. Durch sie sind wir gewachsen und konnten uns Wissen aneignen.

Existieren noch andere solcher Ideen?
Viele. Darum sind wir ja nach Zürich gekommen. Es langweilt mich, ständig mit der jungen Pariser Modeszene und Untergrundlabels in Verbindung gebracht zu werden. Ich komme von dort, aber es gibt noch andere Dinge, die mich interessieren. Das neue Kapitel von Vetements ist gerade aufgeschlagen worden.

Im Frühjahr 2016 haben Sie Ihre erste Kollektion für Balenciaga präsentiert. Fällt es Ihnen leicht, zwischen den Marken hin- und herzuspringen?
Natürlich muss ich aufpassen, dass ich nicht die gleichen Sachen mache. Tatsächlich gab es in der Vergangenheit viele Verbindungen. Aber in Zukunft sollen sich die Looks mehr voneinander unterscheiden. Ich empfinde den ständigen Wechsel zwischen den beiden Marken als etwas sehr Gesundes. Sobald ich im Flieger nach Paris sitze, vergesse ich Vetements und widme mich Balenciaga. Es ist wie ein Reflex, eine kalte Dusche. Das Blut zirkuliert besser, der Geist wird erfrischt.

Worin liegt die Herausforderung?
Balenciaga ist eine ganz andere Welt. Das Modehaus hat eine schillernde Vergangenheit. Hier bin ich in der Lage zu beweisen, dass ich mehr draufhabe, als Hoodies designen oder Jeans zerlegen. Ich will eine neue Art von Couture zeigen und meine Spuren hinterlassen.

Gehen Sie oft ins Archiv?
In der ersten Saison ja, in der zweiten schon weniger. Inzwischen habe ich aufgehört, weil ich glaube, dass ich genug weiss. Dagegen würde ich gerne mehr über CristóbalBalenciaga erfahren.

Wie haben Sie seinen Fashion-Code entschlüsselt?
Balenciaga steht für moderne Eleganz, gepaart mit Raffinesse. Frauen, die Balenciaga tragen, sind intellektuell, kreativ und interessieren sich für Kunst. Bei Vetements geht es um etwas ganz anderes: die Strasse, Punk und Widerstand.

BOLERO Als Sie 2016 den Modepreis des CFDA (Council of Fashion Designers of America) erhielten, widmeten Sie ihn Ihrer verstorbenen Grossmutter. Für welche Kollektion hätte sie sich entschieden?
DEMNA GVASALIA Ganz sicher für Vetements. Die Mutter meines Vaters war ein Familienmensch. Sie hatte auch so eine Streetwear-Mentalität, verbrachte die meiste Zeit mit ihren Nachbarn im Hof. Leider starb sie zwei Tage vor meiner ersten Vetements-Show. Ich konnte damals nicht mal zur Beerdigung gehen. Mit der Widmung habe ich danke gesagt, denn sie war es, die mich immer unterstützt hatte. Von meiner Grossmutter mütterlicherseits habe ich gelernt, wie man sich kleidet. Sie hat mich schon mit fünf Jahren gefragt, welche Bluse sie zu welchem Rock kombinierensoll. Ich habe sie auch dabei beobachtet, wie sie Vorhangreste an den Saum ihrer Kleider nähte, um sie zu verlängern.

Im Herbst 2017 waren Sie selbst Jurymitglied beim Design Preis Schweiz. Hatten Sie vorher schon mal davon gehört?
Ja, über Schweizer Freunde. Sie bestätigten mir seine grosse Glaubwürdigkeit. Im Allgemeinen halte ich nicht viel von solchen Wettbewerben. Die Jury soll objektiv sein, dabei ist das gar nicht möglich.

Was fanden Sie am spannendsten?
Das Produktdesign. In der Vorauswahl waren zum Beispiel das Interieur eines Zuges oder ein Gerät, mit dem man medizinische Instrumente sterilisieren kann. Das ist etwas ganz anderes als ein Kleid, das man mag oder nicht mag, wenn man es anzieht. Hier ging es darum, den Nutzen zu erkennen, zu verstehen, wie etwas gemacht ist und wie es sich von Dingen unterscheidet, die es schon gibt. Ich habe viel gelernt.

Könnten Sie sich auch vorstellen, Möbel oder ein Auto zu entwerfen?
Sicher. Ich werde von allem Ästhetischen angezogen – Dinge, die eine bestimmte Funktion und Kraft haben.

Auf Instagram gibt es einen Film, der Sie in einem Sessellift zeigt. Wo war das?
Ich habe mit Freunden die Sommerrodelbahn in Pradaschier bei der Lenzerheide besucht. Wir alle lieben Achterbahnen. Das war eine ganz neue Erfahrung für uns.

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Fahren Sie oft in die Berge?
Immer dann, wenn ich etwas mehr Zeit habe. In Küsnacht, wo ich mit meinem Partner lebe, gehe ich gerne spazieren. Ich liebe die Natur, Wiesen, Felderund Wälder. Neulich habe ich nachts einen Fuchs auf unserer Terrasse gesehen. Das war magisch.

Sie praktizieren Meditation.
Jeden Morgen für mindestens eine halbe Stunde. Das ist möglicherweise das Beste, was ich in den vergangenen beiden Jahren entdeckt habe. Ich bin ausgeglichen, schätze viele Dinge mehr und komme glücklich zur Arbeit.

Warum haben Sie damit angefangen?
Als ich nach Zürich kam, ist plötzlich so eine Ruhe in mir eingezogen. Ich fühlte mich nicht mehr dem Stress ausgesetzt, den ich in Paris immer verspürt hatte. Diese Empfindung wollte ich festhalten, den Zustand der Entspannung ausbauen.

Welche Annehmlichkeiten leisten Sie sich?
Ich liebe es, ansprechende Dinge zu kaufen, und ich reise gerne an schöne Orte. Da ist Geld hilfreich. Aber ich koche immer noch selbst und in der Schweiz fahre ich auch Auto, allein schon, um das Land besser kennenzulernen.

Wie sieht Ihr Zuhause aus?
Ich mag modernes Design, aber auch klassisches. Wir machen zu Hause oft Witze, dass wir den Geschmack einer alten Dame hätten. An den Wochenenden besuche ich, so oft es geht, den Flohmarkt, um nach Kleidern und altem Porzellan zu suchen.

Werden Sie in Zürich auf der Strasse erkannt?
Einmal sprachen mich ein paar Teenager wegen meiner Schuhe an. Sneakers, die noch nicht auf dem Markt waren. Als ich ihnen sagte, ich würde bei Balenciaga arbeiten, haben sie wohl gemerkt, wer ich bin.

Als Kind wollte ich entweder Kleider oder Filme machen.

DEMNA GVASALIA, Vetements-Gründer und Balenciaga-Designer

Was würden Sie von jemandem erwarten, der sich bei Ihnen bewirbt?
Er sollte verantwortungsvoll und unabhängig arbeiten können. Vetements ist ein sehr demokratischer Brand. Wir sagen niemandem, was er tun soll. Das erfordert Reife und im besten Fall Erfahrung. Ich bin inzwischen sehr an Leuten interessiert, die gar kein Modedesign studiert haben. Auch Denker fehlen in unserer Branche.

Wie viele Personen arbeiten gegenwärtig in Ihrem Atelier in der Zürcher Binz?
Etwa zwanzig. Das ist immer noch sehr wenig. Wir haben beschlossen, langsam zu wachsen und die richtigen Leute zu suchen.

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GLEICHSTELLUNG Von Beginn weg zeigte Vetements die Damenund Herrenkollektion in derselben Schau.


Sie sind erst 36 Jahre alt. Haben Sie Ihren Erfolg vorausgesehen?
Vor fünf Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, einmal meine eigene Marke zu haben und gleichzeitig für ein grosses Modehaus zu arbeiten. Das ist einfach so passiert. Aber tief in mir drin wusste ich immer, dass ich es schaffen würde.

Wie sieht Ihre Zukunft aus?
Solange ich Mode entwerfe, will ich die Menschen glücklich machen. Mich kümmert wenig, was die Magazine schreiben. Viel schöner ist es, wenn eine Frau in einer meiner Kreationen heiratet. Als Kind wollte ich entweder Kleider oder Filme machen. Ich bin nun an einem Punkt, an dem das Produkt steht, ich aber mehr Geschichten erzählen möchte.