21. Oct 2018

TEXT VON

Tina Bremer

FOTOGRAFIEN VON

The Lowell

Zweites Zuhause

  • Share

Das New Yorker Hotel The Lowell wird zu unserem Wohnzimmer

Würden Sie gerne einmal so residieren wie im Weissen Haus? Nicht protzig-gülden wie Trump, sondern elegant und stilvoll wie die Obamas? Ab sofort kein Problem mehr. Deren Innenarchitekt Michael Smith hat in New York die Räumlichkeiten des «The Lowell» neu gestaltet – sein erstes Hotelprojekt überhaupt.

Der Club Room lädt zum Entspannen und Lesen ein

Drei Jahre lang wurde das Traditionshaus an der Upper East Side, das nur einen Katzensprung vom Central Park und Bergdorf Goodman entfernt in einer baumbestandenen Seitenstrasse liegt, renoviert. Jetzt kommt das «Leading Hotel of the World» eleganter und einladender denn je daher. Davon zeugt schon die Lobby, die mit italienischem Marmor glänzt. Jede Suite ist individuell eingerichtet, wie ein zweites Zuhause – in vielen Zimmern flackert im eigenen Cheminée ein Feuer, eine absolute Rarität in New York. Die Farbpalette reicht von Naturtönen wie Creme und Beige zu sanften Pastellfarben wie Gelb und Türkis. Dass im «The Lowell» viel Wert auf Stil gelegt wird, zeigt sich auch an den Zimmerschlüsseln. Anstatt einfache Türkarten aus Plastik einzustecken, hinterlegen die Gäste beim Concierge einen schönen Schlüssel aus Eisen.

Die Garden Suite

Highlight nach der Renovation ist das neue Restaurant Majorelle, welches bereits jetzt zu den besten der Stadt gehört. Es steht unter der Leitung des renommierten Gastronom Charles Masson, der die vergangenen vierzig Jahre das legendäre Restaurant La Grenouille führte, das seiner Familie gehört. Im Majorelle – dessen Namensrechte man von Yves Saint Laurents ehemaligen Garten in Marrakesch erwarb – wird ebenfalls feinste französische Küche serviert, diese wird jedoch mit marokkanischen Einflüssen verfeinert. Neu ist auch die Terrasse inklusive Cheminée, die extra für die Restaurantgäste geschaffen wurde.

Das französische Restaurant Majorelle

  • Tag: