Beruhigende Kunst fürs Auge

Wer innere Unruhe verspürt, der sollte etwas Beruhigendes fürs Auge suchen. Die Kreationen von Künstler Adam Hillman bringen genau das – visuelle Befriedigung.

Adam Hillman Künstler

Diese Bilder würden Marie Kondo (36) gefallen: Der Künstler Adam Hillman arrangiert gewöhnliche Alltagsgegenstände auf eine solch ordentliche Weise, dass sich alleine durchs Betrachten eine befriedigende Wirkung bei uns einstellt. Mal sind es Wattestäbchen, dann Stecknadeln, Würfel oder Schokoladenmünzen, oder es kommen auch Lebensmittel wie Früchte, Gemüse, Cornflakes oder Lutscher zum Einsatz.

Dabei stecken hinter den Anordnungen immer gut durchdachte Überlegungen. Hillman platziert jedes Stück nach Form und Farbe. Es entstehen psychedelische Kompositionen, von denen man nur schwer den Blick abwenden kann.

Seine Kunstwerke fotografiert er und postet sie anschliessend im Netz. Auf Instagram kann man seine Anordnungen bewundern. Kaufen kann man Hillmans Kreationen auf Society6.

Auf Instagram nennt er sich einen «Object Arranger», zu Deutsch Objekte-Anordner, und darin ist Hillman wirklich gut. Er sieht etwas in gewöhnlichen Dingen, das wohl nicht jedem sofort auffallen würde. Eine versteckte Schönheit, die er uns mit dem richtigen Auslegung präsentiert.

So wird aus unzähligen Stecknadeln eine Art Irrgarten, ein Labyrinth, in dem wir uns verlieren. Die Anordnung wirkt magisch auf uns, ja gar anziehend. Dann sortiert er Schokotaler nach deren Farben. Das ist es wohl, was auf uns so faszinierend wirkt – sein Drang nach Ordnung, der besonders auf die Farben zurückzuführen ist.

Vielleicht gibt dir das Betrachten der Bilder ja gar Inspiration für zu Hause. Wenn du zwischendurch eine Pause von der vielen Bildschirmzeit brauchst, bringt das analoge Anordnen von Dingen und das Sortieren nach Farben bestimmt Ablenkung. Was man dafür sicherlich aber auch braucht: Geduld! Denn sind Hillmans Anordnungen zeitaufwändig und gut überlegt. Doch es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und aller Anfang ist schwer, daher gilt: üben, üben, üben!

Den Mann hinter den Anordnungen sieht man dabei nie. Es stehen klar die Werke im Mittelpunkt des Social-Media-Künstlers. Doch zwischendurch gibt es auch witzige Selfies, wie dieses hier, wo er darunter schreibt: «Throwback zu meinem 2015 Sticker Selfie, das mich fünf Stunden kostete, um Stickers vor dem Spiegel auf meinem Gesicht anzubringen.»

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